2016 kurios

„Das Jahr 2016 war ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Es begann mit einem Freitag und endete mit einem Samstag. Geprägt war das Jahr vor allem durch verschiedene Terroranschläge, unter anderem in Brüssel, Nizza und Berlin, den Brexit sowie die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten.“ Zitat Wikipedia

In diesem Jahr, welches im buddistischen Kalender das 2560ste ist, war wieder einiges los. Der Bürgerkrieg in Syrien ist weiter voll im Gange und kein Ende in Sicht. Auch in den meisten anderen Staaten des vorderen Orients wars noch immer eher ungemütlich. Nach fünf Jahren war vom arabischen Frühling nichts mehr übrig.

Das UN-Kriegsverbrechertribunal verurteilt den Kriegsverbrecher Radovan Karadžic nach mehreren Jahren Prozess zu 40 Jahren Haft. Damit sollte er für das Massaker von Srebrenica, für das er verantwortlich gemacht wurde, büßen.

Österreich bekommt einen neuen Bundeskanzler – Christian Kern (bis dahin Generaldirektor der österreichischen Bundesbahnen) kommt statt Werner Faymann, beide SPÖ. Auch einen neuen Bundespräsidenten bekamen wir in diesem Jahr. Das war eine schwere Geburt! Nachdem die FPÖ die verlorene Wahl als unordentlich reklamiert hatte, wurde diese als ungültig erklärt und musste wiederholt werden. Bei der ein paar Monate späteren Wiederholung siegte dann der ehemalige Grüne Alexander van der Bellen mit 53,8% der Stimmen. Na also!

Der Nobelpreis für Literatur ging überraschenderweise an Bob Dylan „für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition“. Na ja, wenn die Herren in Stockholm meinen. Der Bob hat seine Ehrung ned amal ignoriert.

2016 war das internationale Jahr der Hülsenfrüchte, das ist uns ja allen noch in bester Erinnerung. Der Stieglitz (Carduelis carduelis) war Vogel des Jahres und der Feuersalamander (Salamandra salamandra) war Lurch des Jahres.

Die Skiflug-Weltmeisterschaft fand im Januar auf der Kulm-Skiflugschanze in Bad Mitterndorf statt. Österreicher waren auch dabei, Bronze im Einzel und in der Mannschaft. Bei der Fußball Europameisterschaft in Frankreich waren wir auch dabei. Kurz halt, aber immerhin.

Zwei politische Ereignisse waren die Höhepunkte des Jahres und wie zu befürchten ist, für lange Zeit negative Highlights. Im Juni beschlossen die Briten, daß sie lieber wieder die EU verlassen würden. Und im November wählten die Amerikaner Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA. Beide Ereignisse lassen normale Menschen sich an den Kopf greifen.

Wort des Jahres in Österreich war Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung, ein wirklich schönes Wort für eine interessante Aktion. Auch der Spruch „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist!“ von Kanditat Hofer war recht interessant und wurde zum Unspruch des Jahres gewählt.

Und bei uns zhaus? Nachdem wir uns von Momo trennen mußten, haben wir einen neuen Hund gesucht. Ich hätt gern eine französische Bordeauxdogge gehabt, schon angezahlt, aber die weibliche Mehrheit der Familie war dagegen. Dann haben wir eine kleinere Hündin von einer Pflegestelle genommen, aber das war nur eine kurze Sache, weil die leider so ängstlich war, daß wir sie nach ein paar Tagen wieder zurückgegeben haben.

Dann im Sommer haben wir uns für eine englische Buldogge entschieden, Leo heißt er und wir warten immer noch, dass er eine brave ruhige englische Buldogge wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt.