2014 auch vorbei

Das Jahr brachte, was für eine Überraschung, keine nennenswerten Änderungen in den internationalen Krisenherden, von Verbesserungen ganz zu schweigen. Weil ja noch nicht genug los war, kam noch das verstärkte Auftreten der Möderbande IS und der Bürgerkrieg in der Ukraine dazu. Die Olympischen Spiele in Sotschi waren Vladimir dem Schrecklichen noch nicht genug Aufsehen, da musste er auch die Krim heim ins Reich holen. Dass er auch im urkrainischen Osten seine Finger im Spiel hat, steht ja wohl kaum in Frage.

Auch die wirtschaftlich Lage hat sich kaum geändert. Die Wirtschftskrise ist immer noch voll im Gange, es sind kaum Verbesserungen der Konjunkturwerte zu erkennen, die Inflationsrate sinkt, dafür steigt die Zahl der Arbeitslosen munter weiter.

Auch die globale Erwärmung geht weiter, 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1880. Das hat natürlich nichts mit Umweltverschmutzung zu tun, deshalb ist auch für unsere fähigen Politiker kein Grund für nachhaltige Aktionen.

Bei der Winterolympiade war Österreich gar ned so schlecht. Vor allem beim Schifoarn haben wirs allen wieder gezeigt, dass wir die Nummer Eins sind. Man gönnt sich ja sonst nix.

Die Fußballweltmeisterschaft musste ohne uns auskommen, Brasilien war uns einfach zu weit und zu warm. Dadurch konnte die deutsche Mannschaft, weil wir sie, so wie in Cordoba, nicht stoppen konnten, Weltmeister werden. Verdient geworden muss man sagen, wenn man von dem dämlichen Triumphgesang beim Empfang in Berlin absieht.

Nachdem wir Ösis bei der Oscarverleihung diesmal leer ausgegangen sind, haben wir beim Eurovision Song Contest 2014 voll zugeschlagen. Sicher nicht der vorgetragenen tollen Musik wegen, sondern weil ein bärtiges Mädel offensichtlich was besonderes ist.

Der Lander der Raumsonde Rosetta ist als erstes menschliches Vehikel auf einen Kometen gelandet. Eine Besiedlung desselben ist nicht geplant. Aber kartografiert wurde er vorsorglich. Man weiß ja nie, bei den heutigen Grundstückspreisen.

Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) ist Blume des Jahres, der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) ist Schmetterling des Jahres und der Stör (Acipenseridae) ist Fisch des Jahres (das ist der Malossol Kaviar Produzent :).

20140707 Momo Das Wort des Jahres wurde in Österreich auch 2014 gewählt und gewonnen hat „situationselastisch“ aus einer Eklärung des Verteidigungsministers Gerald Klug zum möglichen Fernbleiben oder Erscheinen von Kanzler und Vizekanzler bei künftigen Pressefoyers nach dem Ministerrat. (Zitat Wikipedia). In Deutschland wurde das Unwort des Jahres „Lügenpresse“ – ein von „besorgten Bürgern“ verwendeter Ausdruck, der auch schon von wenig demokratischen Gruppierungen der Vergangenheit gebraucht wurde. Schon komisch, dass die Unworte meistens aus der rechten Ecke kommen, odrr?

Ja und bei uns dahoam? Sonja hat dieses Jahr im Frühjahr mit Vorzug maturiert und im Herbst mit dem Informatikstudium begonnen. Hoffentlich lernt sie da auch bald wie man ein gewinnbringendes Programm kreiert.

Anfang des Jahres hat uns Struppi nach kurzer schwerer Krankheit verlassen. Er hat uns 14 Jahre begleitet und er fehlt uns sehr. Aber das Leben geht weiter, aber ohne Hund gehts nicht. So habe ich schon bald danach einem Nachfolger gesucht und gefunden. Am 1. Mai ist Momo bei uns eingezogen. Eine Mischlingshündin, gerade mal 5 Monate, die am ehesten einer Tiroler Bracke ähnlich schaut, aber sonst jeder Beschreibung spottet. Ein Energiebündel ohnegleichen und einigermassen schwierig in der Erziehung. Die Reaktion unserer drei Kater war sehr unterschiedlich. BJ unser Oldie hat sie mit freundlicher Gleichgültigkeit empfangen, die beiden anderen sind wenig begeistert und sehr reserviert. Na ja wird schon werden.