Und 2013?

20130629_201516Was war da 2013?

Der arabische Frühling scheint sich wieder in einen Winter zurück zuentwickeln. Bürgerkrieg in Syrien, Absetzung von Präsident Mursi durch das Militär in Ägypten. Unruhen in Thailand, der Türkei und die anhaltenden Unruhen in der Ukraine zeichneten dieses Jahr aus.

Auch wirtschaftlich nix Neuse, die Euro-Krise hält noch immer an, obwohl langsam wieder Land in Sicht kommt, sagen manche.

Da war dann noch dieser Edward Snowden, der hat sich was getraut und die üblen Machenschaften des amerikanischen Geheimdienstes aufgedeckt. Jetzt lebt er in Russland, na ja, wenn er sichs verbessern konnte.

Seit Frühjahr 2013 haben wir erstmals zwei Päpste gleichzeitig. Der eine, Benedikt XVI hat eingesehen, dass er doch nicht gottgleich unfehlbar ist, der andere, der amtierende Franziskus, scheint zu Hoffnungen Anlass zu geben, das sich doch was ändert im römischen Verein. Jedenfalls ist er erfrischend anders.

In September haben wir im Ösiland Nationalratwahlen gehabt, danach – Überraschung! – gabs wieder eine grosse Koalition. Na wenn das nur gut geht.

Im Februar der kulturelle Wahnsinn für Österreich in Los Angeles! Gleich zwei Österreicher kassieren einen Oskar! Michael Haneke für den besten fremdsprachigen Film und Christopf Waltz als bester Nebendarsteller. Ja gibts des?

Sowohl Ostern als auch Pfingsten fallen auch dieses Jahr wieder auf Sonntag/Montag.

Ja und Schiweltmeisterschaft war in Schladming, Österreicher haben auch teilgenommen. Aber nachdem wir gute Gastgeber sind, haben wir unsere Gäste die meisten Bewerbe gewinnen lassen. Der Marcel Hirscher hat sich nicht drann gehalten und den Slalom gewonnen. Na ja, soll sein.

Noch ein österreichischer Erfolg für den Formel-Eins-Rennstall von Red Bull, Sebastian Vettel wird schon wieder Weltmeister.

Die Bekassine ist Vogel des Jahres, das Leberblümchen ist Blume des Jahres und die Forelle ist Fisch des Jahres. Freut mich besonders für das sympathische Leberblümche, das hat sich diese Ehrung aber wirklich verdient. Odrr?

Frankschämen“ ist Wort des Jahres 2013 in Österreich. „Es beschreibt in treffender Kürze das Befremden vieler Bürger über das Verhalten eines spätberufenen Parteigründers bei seinen öffentlichen Auftritten“, begründete eine Fachjury. Das hätt er sich nicht gedacht, der Fränkie.

Mai/Juni kams dann in weiten Gebieten Europas zu einem Jahrhunderthochwasser, die kommen jetzt scheinbar alle zehn Jahre. Wir waren diesmal auch etwas betroffen, weil wir Mitte Juni unseren neue Kater namens Quentin aus Budapest abgeholt haben – per Bahn. Die Bahnstrecke war zwischen Györ und Tatabanya unterbrochen und wir wurden mit einem sogenannten Schienenersatzverkehr, sprich museumsreifen Autobussen, von da nach dort und dann retour von dort nach da gebracht. Die Busse hatten natürlich keine Klimaanlage, was bei voller Besetzung und über dreißig Grad garned lustig ist.

Aber was solls wir habens überlebt und Quentin, ein OKH (orientalischer Kurzhaar) ist eine echte Bereicherung. Ein Wirbelwind und Temperamentbündel und die erste Katze, die ich erlebt habe, die apportiert wie ein Hund.